FSV Frankfurt – Fortuna Düsseldorf

„Oh mein Gott, besserer Sportplatz!“

Sagte der Archivar zu mir, als wir das Frankfurter Volksbankstadion betraten. Ja schonwieder ein Kommerzname. Also als wir den Bornheimer Hang betreten hatte. Ich musste ihm wiedersprechen, kein besserer Sportplatz, ein ausgebauter Sportplatz trifft es besser. Aber der Reihe nach.

Zum Abschluss unserer Tour schauten wir uns das Spiel FSV Frankfurt gegen Fortuna Düsseldorf an. Nachdem wir, schweren Herzens, Abschied von unserem Hotel in Offenbach am Maa nahmen und in Stadionnähe einen Parkplatz fanden, gingen wir auch schon auf den Stadionkomplex zu.
Eigentlich machten wir den Ground ausschließlich wegen Fortuna, die hatten wir beide nämlich noch nicht Live gesehen. Zumindestens die Fortuna der Neuzeit!

Das Stadion sah von Außen aus wie ein Bunker und bestand zunächst ersteinmal aus Beton.
Wir waren relativ früh da und gönnten uns zum Abschluss nochmal einen Sitzplatz für 25 Euro auf Höhe der Strafraumgrenze. Die Heimtribühne sah von außen, wie bereits beschrieben, wie ein Bunker aus, jede Menge Beton, dazu ein hässlicher Schriftzug. Die Gegengerade, auf der wir saßen, hatte ebendfalls eine interessante Architektur. Reine Sitzplatztribühne, die überdacht war und irgendwie zu lang geraten war. So ragte sie nach außen, an der Heimtribühne vorbei, weit vorbei. Sodass man auf der Tribühne rumspazieren konnte, ohne im Stadion zu sein, lediglich die Stufen waren in diesem Bereich nicht mit Sitzplätzen ausgestattet. Sah doch sehr gewöhnungsbedürftig aus. Man hätte aber das Spiel auch von da aus verfolgen können, einzig einen Strafraum hätte man nicht einsehen können. Wir entschieden uns dann aber doch dem Spiel innerhalb der Begrenzung beizuwohnen, um den Ground zu machen und beide Tore einsehen zu können.

Im Stadion angekommen wurde dann erstmal der Rest begutachtet, die alte Haupttribühne, ein Relikt aus der Zeit vor dem Umbau zur Zweitligatauglichkeit, machte einiges her, ansonsten ein besserer Sportplatz. Mit viel Beton und flachen Rängen.

Nach und nach füllte sich das Stadion und es wurde relativ schnell erkennbar, dass hier heute die überwiegende Mehrheit wegen Fortuna Düsseldorf den Weg in den Bornheimer Hang gefunden hatte.
Während der Stadionsprecher nimmermüde wurde zu erwähnen, dass es für Frankfurt heute zum erstem Sieg reichen sollte, schmunzelten der Archivar und ich ständig. Eintracht Frankfurt Sitzkissen, Portmonais und Trikots gepaart mit FSV Frankfurt Utensilien trugen die anwesenden Heimzuschauer zur Schau. Wissen die nicht was sie wollen oder nimmt man es mit der Feindschaft nicht so genau, oder wurden wir gar auf ganz ironische Art und Weise verarscht? Diese Frage konnten wir nicht abschließend klären.

Stattdessen tat uns der Schiedsrichter den Gefallen und pfiff die Partie endlich an. Über die Hälfte des Stadions, in Rot und Weiß gehüllt, wartete sehnsüchtig auf diesen Moment.
Der FSV versteckte sich jedoch in diesem gefühltem Auswärtsspiel garnicht und spielte zu Beginn an Munter auf.
In der 13. Minute schoss Yelen den FSV, mit einem sehenswertem Freistoß ins linke Eck, in Führung. 1:0 für den FSV, eine Überraschung.

Doch Düsseldorf konnte 3 Minuten später die passende Antwort geben. In der 16. Minute kam Rösler auf der rechten Seite an den Ball und nagelte diese mit einer Bogenlampe, aus gut und gerne 25 Metern, über den Hüter zum 1:1 in die Kiste. Absolutes Traumtor und die Hütte am ausrasten.

Wer dachte das Düsseldorf das Spiel jetzt an sich reissen würde sah sich aber getäuscht. Stattdessen verweigerte der Schiedsrichter Fortuna einen klaren Elfmeter und übersah ein Foulspiel im Mittelfeld. Diese zwei schweren Fehlentscheidungen führten dazu, dass der FSV Frankfurt in der 20. Minute im direktem Gegenzug zum nicht gegeben Elfmeter in Front gehen konnte. Chrisantus konnte auf der linke Seite geschickt werden und in den Strafraum eindringen, von wo er mit einem sattem Schuss ins rechte Ecke das 2:1 besorgte.

Hier war was los, 3 Tore in 7 Minuten und der FSV in Führung. Das kommen hatte sich wahrlich gelohnt.
Der FSV, von nun an selbstbewusst, machte in der ersten Halbzeit das Spiel, konnte sich aber nix zwingendes mehr erarbeiten. Sodass es verdient mit 2:1 in die Pause ging. Der Archivar und ich rieben uns verwundert die Augen und fragten uns ob der Stadionsprecher mit seiner Ansage recht behalten sollte? Fortuna in der ersten Halbzeit wirklich unterirdisch.

Doch Fortuna kam agressiver aus der Pause, das mussten sie aber auch. Zunächst sollte nocheinmal der Schiedsrichter im Mittelpunkt stehen. Dieser übersah diesmal ein klares Foul an Stark und verweigerte dem FSV Frankfurt den fälligen Elfmeter. Stattdessen pfiff er ein Allerweltsfoul am Strafraumeck der Frankfurter. Dieser Freistoß der Düsseldorfer führte dann zu einem Foul im Strafraum an Rösler. Diesmal gab es den klaren Elfmeter für Düsseldorf. Rösler lief an und schob überlegt zum 2:2 ein

Frankfurt verlor mehr und mehr den Faden, und als in der 66. Minute Rösler mit einem wahnsinnspass auf die linke Seite zu Dum, diesen auf die Resie schickte, drehte die Partie. Dum ging alleine auf den Hüter zu, tunnelte diesen und schob zum 3:2 für Düsseldorf ein. Wahnsinn, Spiel gedreht die Hütte am Ausrasten.

Von Frankfurt kam jetzt garnix mehr, und Fortuna spielte konzentriert und auf Konter bedacht. In der 82. Minute laufen dann in einem Konter zwei Fortunen alleine aufs Tor und spielen sich den Ball clever zu, sodass Beister nur noch zum 4:2 einschieben musste.
Ich dachte mir noch so, wenn jetzt noch eins Fällt haben wir die torreichste Begegnung und Fortuna sollte mir diesen Gefallen tun. Wieder war es Beister, der nach mustergültigem Rückpasses seines Mitspielers von der Grundlinie, in der 85. Minute den Endstand von 5:2 besiegelte.
Der Sieg für Fortuna war aufgrund der zweiten Halbzeit verdient, von Fraknfurt kam nämlich garnix mehr, und dennoch ist er zwei Tore zu hoch ausgefallen. Meiner Meinung nach.

Die Stimmung war von seiten des Fortunaanhanges überragend. Auch ohen Dach über den Kopf sorgten die gut 5.000 Fans immerwieder für barchial laute Stimmung. Sehr einprägsam dabei der Wechselgesang Fortuna Düsseldorf und die brachial lauten Heyklatscheinlagen. Das war ganz großes Kurventennis.
Auch beim FSV Frankfurt bemühte sich eine kleine Gruppe hinter dem Tor um soetwas wie Stimmung, was aber aufgrund der Übermacht zum scheitern verurteilt war. Lediglich ein Spruchband mit der Aufschrift: „Gruppenverbote abschaffen!“, stach mir ins Auge. Gleichzeitig konnte man durch den Zaun wahrnehmen wie einige FSV Fans auf der anderen Straßenseite draußen vor dem Stadion mit Fahnen und Gesängen ihr Team unterstützten. Ich denke es besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen Spruchband und der Gruppe draußen, jedoch sind mir keine genaueren Hintergründe bekannt.

Als Fazit bleibt stehen, dass dieses Spiel einen würdigen Abschluss darstellte und das sich das kommen wegen Fortuna wahrlich lohnte. Aber ansonsten war es ein Ground, welcher nach dem Motto: „Hab ich mal gesehen, muss ich nicht wieder hin!“ gehandhabt werden kann.

Spielüberblick:

FSV Frankfurt: Klandt – A. Huber (68. W. Hleb), Gledson, Heitmeier, Gaus – Cinaz, Y. Stark (74. B. M. Gueye) – Teixeira, Yelen, Chrisantus – K. Benyamina (74. M. N‘Diaye)

Fortuna Düsseldorf: Ratajczak – Levels (88. Chr. Weber), Lukimya, Juanan, J. van den Bergh – Bodzek, O. Fink – R. Kruse (84. R. Jovanovic), Rösler, Dum (83. Langeneke) – Beister

Tore: 1:0 Yelen (13.), 1:1 Rösler (16.), 2:1 Chrisantus (20.), 2:2 Rösler (55., Foulelfmeter), 2:3 Dum (66.), 2:4 Beister (82.), 2:5 Beister (85.)

Zuschauer: 7.719

http://chaosblogger.blogsport.de/2011/10/30/frankfurt-fsv-gegen-duesseldorf/

Groundhopping 2011/12 2.BL 13. ST FSV Frankfurt - Fortuna Düsseldorf

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FSV Mainz 05 – SV Werder Bremen

„Das ja ein bisschen wie in Meuselwitz hier!“

Sagte der Archivar als wir auf das Stadion am Europakreisel in Mainz zuliefen. Joar im entferntesten erinnerte dass ein wenig an die Meuselwitzer Glaserkuppel. Überall Feld und inmitten dessen eine Fußballarena. Gut diese hier fasste 34.000 Zuschauer und hatte Bundesligafußball anzubieten. Aber das Feld erinnerte an Meuselwitz.

Quasi mit dem Abpfiff verließen wir die Henniger in Offenbach und machten uns mit dem Auto gen Mainz. Nach ca. 40 Minuten fahrt erreichten wir das Mainzer Messegelände, zumindestens hieß der Ort so, eine Messe konnten wir nämlich nicht ausfindig machen. Nur ein paar Kreisverkehre, verwaiste Straßen, ein vermutlich im Bau befindliches Parkhaus und einen Schotterplatz, auf dem wir unser Kfz abparkten, nicht ohne vorher 3,50 Euro für den Luxusplatz zu löhnen.
Das kann ja was werden, dachten wir uns, soebend waren wir mitten im Nix gelandet. Dennoch fuhren tatsächlich aus dem Nix Schuttelbusse zum Mainzer Stadion, welches sich Coface Arena schmipfte. Immer diese scheiss Kommerznamen hier.

Mit dem Bus gings erstmal auf die Autobahn und drei Ausfahrten weiter. Während der Fahrt sah man von der Autobahn aus schon das Stadion. Nunja man erkannte es durch seinen überdimensional großen Namen, sonst wäre es glatt als Baumarktbau durchgegangen.
Am Stadion angekommen hieß es erstmal 800 Meter laufen, der Archivar schüttelte mit dem Kopf und erwähnte den oben genannten Satz. Über Stock und Stein gings dann zum Stadion.

Dort angekommen holte sich der Archivar, na? Genau sein Programmheft! Aber auch ich leistete mir diesmal ein Schriftstück, die Tortour, das Mainzer Fanzine.
Von Aussen konnte man durch die Ecken des Stadions, welche verglaßt waren, ins Innere schauen, durchaus imposant, aber auch das einzige von Außen was imposant ist.
Im Stadion drinn, dann erstmal den Stehplatz eingenommen und die nagelneue Hütte begutachtet. Und was soll man sagen?
Wahnsinn! Vier unterschiedliche eigene Tribühnen, eine reine Stehtribühne, der Rest Sitzplätze. An den Ecke wie schon erwähnt ist das Stadion offen. Aber auch die Hauptribühne mit ihrem Vipbereich war Top. Das neue Mainzer Stadion am Europakreisel macht richtig was her, unterscheidet sich klar vom ganzen Einheitsbrei der deutschen Stadionlandschaft und ist ein wirklich sehenswerter Ground.

Bis zum Spielbeginn war noch ein Weilchen Zeit und so begutachtete ich mal die Logen. Eine stach besonders hervor, mit Lichterketten und Diskolichtern. Beim Versuch mir vorzustellen wir dort gerade jemand Tanzt, musste ich dann aber doch schmunzeln, naja jeder wie er es braucht.
Das Stadion füllte sich nach und nach, der Stadionsprecher begann sein Programm. Sehr auffällig, das in Mainz scheinbar alles und nichts von einem Sponsor präsentiert wird. Lustig wurde es dann vor Spielanpfiff als der Stadionsprecher verkündete: Die Aufstellung des SV Werder Bremen, wird ihnen präsentiert von den Bremer Fans!“ und dann begann, wie bei der Ansage der Heimmannschaft die Vornamen der Spieler vorzulesen. Die Bremer Fans vercheckten es bei den ersten drei Spielern, dass sie hier die Nachnamen anbringen dürfen. Ich musste lachen und war fasziniert zugleich, als dann die Bremer die Nachnamen riefen und von Mainz garnix kam.
So was wäre in anderen Stadien unvorstellbar, da würde es mindestens bei jedem Spieler ein Arschloch hageln. Nunja Mainz ist halt anders.
Mittlerweile ging mir das Vorprogramm aber auf den Sack, als der Stadionsprecher das xtemal Fragte wo denn die Fans der jeweiligen Sponsorentribühne seien und rumgröhlte und dabei wie ein Flummi durch die Kate sprang. Irgendwie war er Maskottchen und Stadionsprecher in einem, hatte ich das Gefühl. Das war so garnicht meins.

Hatte ich mich vor Spielbeginn noch gewundert warum bei Werder nicht eine Zaunfahne hing, sollte mir zum Einlauf der Mannschaften einiges klar werden. Plötzlich gingen alle bremer Zaunfahnen nach oben und untendrunter flackerte es kurz auf. Was folgte war Pyro vom allerfeinsten, welche sich bis in die 3. Minute zog. Sachgerecht angewandt, im Block behalten, ohne Böller in unterschiedlichen Farben. RESPEKT BREMEN, SAH GEIL AUS!
Nur der Stadionsprecher nervte mit seiner Durchsage, ihr schadet dem Verein und wir haben euch doch so nett empfangen.

Die Partie begann also im wahrstem Sinne des Wortes feurig und dass übertrug sich sofort auf den Platz. Beide Teams machten ordentlich Dampf, aber Mainz zeigte zunächst wer Herr im Hause war.
Mainz spielte den flotteren Ball und dennoch dauerte es bis zur 23. Minute und es musste eine Standart sein. Nach einer Ecke köpfte Bungert dem Ball am kurzem Pfosten, aus sehr sehr spitzem Winkel um 1:0 zwischen die Pfosten von Tim Wiese.
Werder blieb aber ganz cool und nutzte in der 29. Minute eine Mainzer Unachtsamkeit. Pardon, Pizarro blieb aber ganz cool und nutzte in der 29. Minute eine Mainzer Unachtsamkeit. Er kommt am Sechzehner an den Ball, tanzte zwei Abwehrspieler aus und lupfte den Ball dann gefühlvoll über den herrausstürmenden Wetklo zum 1:1 ins Tor. Weltklassetor!
Der erste Bremer Torschuss und schon das 1:1.

Mainz ließ sich nicht schocken, spielte weiter Munter nach vorne und hatte Möglichkeit um Möglichkeit. Aber sie blieben immerwieder an Tim Wiese hängen. Zunächst parierte er in der 33. Minute mit dem Fus gegen Choupo-Moting und dann in der 34. Minute mit den Fäusten gegen Caligiuri. Und kurz vor der Halbzeit pariert er einen Kopfball. Somit ging es mit dem 1:1 in die Pause. Mainz hatte mehr Spielanteile und die besseren Chancen, daher konnte Werder glücklich sein. Mainz hätte in Führung liegen müssen. Und dennoch war es eine Klasse Bundesligapartie, so dass ich hoffte das es so weiter geht.

Die Partie lief keine zwei Minuten in der zweiten Halbzeit, als Pizarro den Ball am 16ner behauptete und zu Hunt zurückschob. Dieser fackelte nicht lange und zog aus gefühlten 20 Metern ab. Ein Schuss wie ein Strich, oder wie der Archivar sagte: „Ein Strich in der Landschaft!“ schlug zum 2:1 in linkem oberen Eck ein. Wetklo mal so ganz ohne Abwehrchance. Absolutes Traumtor.

Mainz spielte weiter Munter mit, ließ sich vom Gegentor nich schocken und trieb den Ball nach Vorn. Als der Ball von Rechts in die Mitte gespielt wurde, verpasste zunächst ein Mainzer knapp, ehe der Ball bei Pospech landete, welcher den Ball aus 8 Metern drüber nagelte. Bitter! Das war die Schlüsselszene.

Mainz fortan zwar mit unglaublich viel Ballbesitz, aber es kam nichts zwingendes mehr herraus. Bremen hingegen tat das Nötigste und kam in der 78. Minute zum 3:1. Nach einem Freistoß von links, stand Prödel mutterseelenalleine im Strafraum, köpfte zunächst an den rechten Pfosten und verwertete den Abpraller dann selbst im linkem Toreck. 3:1 für Werder Bremen mit dem 4. Torschuss. Der Archivar ganz trocken: „So graußam kann Fußball sein, die schiessen 4 mal aufs Tor und machen 3 Dinger!“. Das wars dann auch.
Bremen gewinnt für meinen Geschmack unverdient 3:1, da sie nur das Nötigste taten und Mainz das Spiel machte, aber vorallem in Halbzeit 1 zu viele Chancen liegen ließ.

Die Stimmung war das ganze Spiel über großartig. Die Mainzer Ultras gaben den tackt vor und das ganze Stadion klatschte im Rythmus mit, selbst die VIPtribühne. Auch nach dem 3:1 trieb der Großteil des Stadions die Mainzer weiter mit FSV FSV Sprechchören nach vorne. Das war schon toll.
Die Klatschrythmen kamen brachial laut rüber. Die mainzer Ultras mit durchgehendem Tifoeinsatz.
Werder Bremen mit der eingans erwähnten Pyroschow, war mit ca. 5.000 Gästen anwesend. Die Ultras Bremen, waren dauerhaft in Bewegung, sprangen viel und sangen laut. Man konnte mehrmals entsprechend vernehmen. Jedoch felhte bei ihnen jegliches Tifomaterial, keine Ahnung warum.
Auch waren es nur die Ultras die gut abgingen, so dass ich sagen muss ich hab schon bessere Auswärtsauftritte in der Bundesliga gesehen. Aber dennoch es war insgesamt eine typische, aber schöne Bundesligastimmung.

Als Fazit bleibt, das wir wirklich ein spannendes und kurzweiliges Bundesligaspiel sehen durften. Das Claudio Pizarro unfassbar viel laufen kann und nahezu überall zu finden ist. Und natürlich das das neue Stadion von Mainz von innen Hui und von außen Pfui ist.

Nach dem Spiel ging es reibungslos in den Bus und zurück zum Schuttleparkplatz. So hatten wir das nicht erwartet. Ne Stunde nach Spielende waren wir schonwieder im Hotel, so muss das sein, fein!

Spielüberblick:

1. FSV Mainz 05 : Wetklo – Pospech (70. Ivanschitz), Bungert, Noveski (15. Ju. Baumgartlinger), Fathi – Kirchhoff – M. Caligiuri, Soto – Malli – Choupo-Moting, Ujah (70. N. Müller)

SV Werder Bremen: Wiese – Sokratis, Prödl, Naldo, L. Schmitz – Ignjovski (88. A. Wolf) – Fritz, Hunt – Ekici (68. Bargfrede) – Rosenberg (63. S. Wagner), C. Pizarro

Tore: 1:0 Bungert (23.), 1:1 C. Pizarro (29.), 1:2 Hunt (47.), 1:3 Prödl (78.)

Zuschauer: 34.000 (ausverkauft)

http://chaosblogger.blogsport.de/2011/10/29/mainz-gegen-bremen/

Groundhopping 2011/12 1.BL 11.ST Mainz 05 - Werder Bremen

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Kickers Offenbach – Jahn Regensburg

„Absoluter Grottenkick!“

Mit diesen Worten fasste der Archivar das Spiel nüchtern, aber treffend, zusammen.
Da wir an diesem Tag zwei Spiele sehen sollten und es doch ganzschön Aufwenig ist die Berichte immer selbst zu schreiben, aber auch weil der Archivar es sich in den letzten Tage absolut verdient hat, soll ihm die große Ehre zugeteilt werden, als erster Autor einen Gastbericht auf Chaosblogger.blogsport.de zu verfassen.
Lest also im folgendem die Sicht der Dinge, aus den Augen eines Archivars.

Spiel 4 bei unserer Elite-Gesindel –Tour führte uns auf den Bieberer Berg. Da sich unser Hotel in Offenbach befand, hatten wir eine sehr kurze Anreise. Nach 10 Minuten mit dem Auto waren wir auch schon da. Als schwierig gestaltete sich aber die Parkplatzsuche rund ums Stadion. Am VIP-Parkplatz bekam man nur auf die Frage „Wo man hier parken“ ein „Nein hier nicht“. Aber nach 10 Minuten Suche fand man doch einen Parkplatz.

Danach ging es für mich und den Tasmanen schon ins Stadion „Am Bieberer Berg“ das neuerdings jetzt“ Sparda-Bank-Hessen-Stadion“ heißt….Scheiss Kommerz.
Nach meinem Programmheftkauf begutachteten wir erstmal die Henninger-Tribüne, für die wir uns schon Donnerstag 2 Karten geholt hatten. Sie ist die letzte, die noch abgerissen wird, denn die restlichen Tribünen sind alles schon Neubauten. Ich glaube die Henninger könnte schon einige Geschichten erzählen…denn man sah ihr Alter schon ein bißchen an, im Gegensatz zu den anderen Neubauten. Schon alleine der Gang hinauf zu den Sitzplätzen war voller Tradition, die abgebröckelte Farbe und einige Löcher in den Wänden, ließen mich sentimental werden. Das Higlight war aber ein Plakat mit der Ankündigung zum Dauerkartenverkauf für Liga zwei. Die großen offenbacher Stunden verlieren mit ihr, ihr Denkmal. Es ist mir unbegreiflich warum man dieses Stück Fußballgeschichte abgreissen will.

Auf der Gegengerade befand sich der Heimblock der Kickers. Dieser war zu Hälfte gefüllt, wohl einmalig in Deutschland das der Stimmungsblock auf einer Geraden liegt und komplett aus Stehplätzen besteht. Auf der anderen Hintertorseite war der Gästeanhang untergebracht. Gute 50 Fans hatten den Weg von Bayern nach Hessen gefunden. Auf die 50 Fans kam nochmal die gleiche Anzahl von Ordnern und Polizisten.

Pünktlich pfiff der Schiedsrichter Babak Rafati die Drittligapartie an. Der Unparteiische sollte während diese Spiels mehrmals im Mittelpunkt stehen. Aber der Reihe nach, in Minute 11 gelang dem Jahn mit dem ersten richtigen Angriff das 0:1. Jim-Patrick Müller vollendete den ersten Angriff der Regensburger nach einer präzisen Flanke vom rechten Außenverteidiger Philp.
Offenbach reagiert allerdings keineswegs geschockt. Nur zehn Minuten später foulte Neunaber zu ungestüm den heranstürmenden Vogler, Schiedsrichter Babak Rafati pfiff. Den pfeift nicht jeder Schiedsrichter. Ich fand dies war eine Fehlentscheidung. Im Anschluss versenkte Kapitän Mehic souverän vom Punkt (21.) – Ausgleich! Bis zur Pause gabs eigentlich mehr viel zu erzählen außer, dass das Spiel einem Grottenkick ziemlich nahe kam. Viele Fehlabspiele und Nicklichkeiten auf beiden Seiten. Der Sportfreund Rafati tat sein übrigens dazu.

Nach 45 Minuten gings zum Pausentee. Für mich und den Tasmanen hieß das erstmal Mahlzeit. Wir holten uns was zu essen. Das Spiel konnte eigentlich nur besser werden.
In der zweiten Hälfte bestimmte der Jahn das Geschehen auf dem Platz: Oliver Hein hätte das 2:1 machen können, vergab aber eine Riesenchance. Gut 20 Minuten vor Ende nahm das Spiel noch einmal an Fahrt auf. Die berühmte Kickers-Schluss-Viertelstunde wurde eingeläutet. Im wahrstem Sinne des Wortes, durch das läuten einer Glocke auf der Henniger.
Beide Teams wollten die 3 Punkte die eigentlich keiner verdiente hatte. Auf der Henninger spielten sich komische Szenen ab…Bei guten Spielszenen der Kickers standen jung und alt wie eine Einheit hinter der ihrer Mannschaft, aber sobald ein Fehlpass kam war man am pöpeln…hmm zwischen Heldenverehrung und ewiger Verdammnis.

Der Tasmane meinte „dieses Gurkenspiel habe keinen Sieger verdient“ aber ich entgegnete ihm „dass ein Krummes Ding doch noch den Weg ins Tor findet“. Im der 85. Minute kam dann der Sportfreund Rafati ins Spiel. Der pfiff nämlich Elfmeter für den OFC. Im Gegensatz zum 1:1 muss man den geben. Die Regensburger Spieler sahen es natürlich anders, diese waren nämlich laut am Motzen gegen den Schiedsrichter. Aber nichtsdestotrotz trat Mehic wieder an und versenkte den Ball zum 2:1. Danach gabs noch eine Riesenchance für die Gäste aber, der Torhüter rettete. Da wars das schon, das Spiel endete 2:1.

Soweit die Sicht der Dinge des Archivars. Einen Dank richte ich hiermit an meinen Freund und Gastautor den Archivar!

Zur Stimmung möchte ich noch kurz anbringen, dass die Regensburger eine kleine nette Choreo, bestehend aus roten und weißen Fahnen, sowie dem Spruchband: „Traditionsverein“ zeigten.

Es stellte einen interessanten Kontrast da, auf der einen Seite die gut 25 Regensburger Ultras, welches 90 Minuten abgingen und ständig in Bewegung waren und dies zudem mit einem durchgehendem Fahneneinsatz untermalten. Und auf der anderen Seite, die reine Kuttenszene des OFCs, welche spielbezogen Supporteten und nur nach guten Phasen ihres Teams richtig laut wurden. Dann aber brachial, laut und urgewaltig und alle haben sie geschrieen Kickers. Und dennoch hat mir der Auftritt der Regensburger besser gefallen.

http://chaosblogger.blogsport.de/2011/10/29/offenbach-gegen-regensburg/

Groundhopping 2011/12 3.L 15. ST Kickers Offenbach - Jahn Regensburg

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Vfl Bochum – Alemannia Aachen

„Andi Luthe, Andi Luthe, Andi Luthe, Andi Luthe …“

Schallte es nach Abpfiff durch das Ruhrstadion Bochum, schallte es auf den Straßen Bochums und schallt es warscheinlich noch immer in den Kneipen Bochums. Der Bochumer Hüter war der Held des Spieles. Aber der Reihe nach.

Ihr werdet euch sicherlich Fragen: „Hä? Bochum? Denke die wollten nach Mannheim!“. Jo wollten wir auch, aber das Spiel Waldhof gegen Worms wurde unbekannterweise auf Mittwoch verlegt. Gut das wir es früh genug erfuhren und so die Tour ein wenig umgestalteten. Das beschauliche Bochum, im Ruhrgebiet, lag nur 250 km entfernt und bot das einzige besichtbare Spiel an diesem Freitag. Also nix wie hin dachten wir uns!

Nach einem sehr gutem Frühstück an diesem spätsommerlichen Freitag morgen im Oktober, machten wir noch einen kurzen Abstecher nach Frankfurt, wo der Archivar das Waldstadion besichtigte. Anschließend machten wir uns über den Ruhschnellweg auf nach Bochum. Wie das im Ruhrgebiet so ist gings halt nicht ohne Stau, aber nach drei Stunden verkündete das Navi, sie haben ihr Ziel erreicht.
Ich muss zugeben das Ruhrgebiet hatte ich mir immer anders vorgestellt, aber auf der Fahrt dahin endeckten wir doch das eine oder andere landschaftliche Highlight unseres Heimatlandes. Nur der Verkehr wurde immer dichter, je näher man kam. Der Archivar nahms locker: „NRW ist halt das Bundesland mit den meisten Einwohnern, und da haben die noch nicht mal alle ein Auto!“.

Am Stadion angekommen war ich das erste mal richtig Baff. Ein kassiches Viereck mit Blechdach, gehalten von Betonelementen aller 10 Meter, stand uns da gegenüber. Das Bochumer Ruhrstadion, heute rewirpower Stadion, grauenhafter Name. An allen vier Ecken typisch Oldshool Flutlichtmasten, Gott was für ein geiler Anblick.

Nachdem wir uns Karten gekauft , der Archivar das wichtigste, das Programmheft, geholt und wir einen bombastischen Dönerteller verspeist hatten gings auch schon richtung Eingang.
Nebenbei noch den Anmarsch der Zugfahrer aus Aachen beobachtet. Voran ein Polizeiauto dann ein gefühlt ein Kilometer langer Menschenstrom, bestehend aus geschätzen 300 Fans, welche da Pöpelnd durch Bochum liefen. Keine Polizeikesselung, nur ein paar Ordner, welche immer mal unterwegs ein Päuschen machten.
Das hätte es im Osten nicht gegeben, der Archivar und ich schauten uns ungläubig an.

Im Stadion drinn, dann erstmal die Plätze auf der Gegengeraden eingenommen und die Hütte gecheckt. Geil, mehr fällt mir nicht ein. Reines, einrangiges, Fußballstadion, an den Ecke geschlossen, aber nicht rund. Die Flutlichtmasten in die Ecke integriert und verglast. Hammergeile Sicht, nur die Stangen störten etwas. Ein Kritikpunkt gabs dann doch, 25 Euro Eintritt, für ein Platz neben der Heimkurve und einer Stange im Sichtfeld war dann doch etwas hart, soll aber das positive Gesamtbild nicht stören.

Die Aachener waren ca. eine Stunde vor Spielbeginn schon gut am Singen. Die Bochumer Heimkurve baute derweil noch die geschätzen 7 Trommeln auf.
Kurz vor Spielbeginn dann noch Grönemeyers Bochumlied und der Archivar mit Gänsehaut, dann gings los.
Der VfL von Anfang an bissiger, bereits in Minute 1 mit einem Kopfball, welchen der Aachener Hüter aber festhielt.

Dieser hatte übrigens den wohlklingenden Namen Boy Waterman und spielte im Heimtrikot der BSG Chemie, aber das nur am Rande! Bei Aachen ein gewisser David Odonkor, ich sage euch Leute der Mann ist Live noch schneller als im Fernsehen.

In den ersten 15 Minute drückte Bochum die Aachener in die eigene Hälfte und zeigte wer Herr im Hause ist. Die erste Chance für Aachen kam dann in der 14. Minute, als der Stürmer gleich zwei mal im Fünfmeterraum zum Schuss kommt, denn Ball aber letztendlich in die Wolken jagt. Riesending. Man hatte aber nie das Gefühl das Aachen jetzt das Spiel übernehemen würde, nein viel mehr sah man ein spannendes Spiel, welches klar von Bochum bestimmt wurde.
In der 38. Minute dann ein Wahnsinnspass aus dem Mittelfeld in den Lauf des Bochumer Inui, der alleine auf den Hüter zuläuft und am langem Pfosten vorbeischiesst. Unfassbar, den kann man garnicht mehr vorbei machen.
Dachte sich sicher auch Inui und raufte sich die Haare. Keine 58 Sekunden später Einwurf für Bochum, passt auf Inui der zentral vorm Sechzehner draufhaut. Der Ball wird nicht abgefälscht und der Hüter hatte sichernoch Mitleid mit Inui, ging ein Schritt nach Links und bekam dann den rechten Arm nicht mehr an den Ball. 1:0 für den VfL Bochum 1848.
Nach dem Spielverlauf der 1. Halbzeit absolut verdient, ohne Zweifel. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit dann aber ein völlig anderes Spiel. Aachen kommt sofort druckvoll aus der Kabine, in der 50. Minute läuft einer alleine vom Mittelfeld über die linke Seite aufs Tor zu, zieht im Sechzehner ab. Aber Luthe kann mit einer Glanztat die Bochumer Führung bewahren.
Aachen jetzt mit besserem Spiel und viel mehr Spielanteilen. Nachdem Auer den Ball im leerem Tor aus einer Abseitsposition nicht unterbringen konnte, hatte in der 60. Minute wieder Luthe seinen Auftitt. Nach einer Flanke von Links, fischt er den Kopfball aufs rechte Eck mit einer Wahnsinnstat von der Linie. Unfassbare Parade.
Vermutlich machte er heute das Spiel seines Lebens. In der 71. Minute bewies er Liberoqualitäten als er einen Ball vorm Strafraum per Grätsche klärte.
Bochum kam dann langsam wieder ins Spiel konnte aber aus seinen Möglichkeiten kein Kapital schlagen.

Zur Stimmung ist zu sagen, Wahnsinn! Beide Szenen waren von unserem Platz aus gut zu hören. Aachen mit ca. 1.500 Mann zu Gast. In der Bochumer Heimkurve immer so an die 500 Mann am Supporten. Dabei sangen sie viele einprägsame Lieder und schafften ständig das ganze Stadion mit den Klatschrythmen und Gesängen mitzureissen.
Die Gegengerade auf der wir saßen, stimmte auch während des Spiels immerwieder eingenständig VfL VfL an und dabei zogen nahezu alle mit.
Ich muss gestehen ich bin mit wenig Erwartungen nach Bochum gefahren und habe auch immer ein bisschen die Einstellung vertreten, dass Bochum ein Allerweltsverein sei, wie Freiburg, Duisburg, oder Paderborn.
Als die letzten 10 Minuten das ganze Stadion den VfL nach vorn trieb. Als die letzen 3 Minuten das ganze Stadion stand und sang, inbrüstig, und mit Leidenschaft, da musste ich meine Meinung revidieren. Der VfL scheint doch etwas anders zu sein.
Positiv ist auch anzumerken dass, das ganze Stadion die Mannschaft nach vorn trieb, und es auch zu keiner Zeit Pfiffe oder Beschimpfungen gegen das eigene Team gab.
Überhaupt schein Fußball im Ruhrgebiet etwas anderes zu sein. Das Stadion war ständig in Bewegung, ständig standen Leute auf und holten Bier und Bratwurst. Ich glaube dort wird der Fußball in besonderer Weise gelebt und diese Mentalität hat mich vor Ort beeindruckt.

Und so kam es dann das ich bereits vor dem Schlusspfiff Gänsehaut hatte. Das ich den Archivar ungläubig ansah und er mich auch. Das ich mir an den Kopf fasste, als Luthe in der Nachspielzeit einen Elfmeter verursachte. Gerade Luthe, der Mann der zweiten Halbzeit. Und dann kam es dieses Gefühl, ihr kennt es alle, dieses Gefühl was man hat, wenn man weiß, gleich wird ein Elfmeter gehalten. Ich sah den Aachener anlaufen, schiessen und Luthe den Ball halten, danach Explodierte das Stadion förmlich vor Jubel und ich mit ihm. JAAAAAAAAAAAAA. Auch wenn Aachen sportlich das 1:1 verdient gehabt hätte, nach dieser zweiten Hälfte, habe ich gejubelt.

Als Fazit bleibt, dass ich wohl meine Meinung über den VfL ändern muss. Das die Stimmung öfter brachial Laut und einfach irgendwie Englisch war. Das das Spiel zu jederzeit Spannend war und auf einem hohem und gutklassigem Niveau geführt wurde. Dass ich wie der Archivar ohne Erwartungen hingefahren bin und das ich positiv überrascht wurde. Das der Ground und die Stimmung wahnsinn waren. Oder um es mit den Worten des Archivars zu sagen: „GEIL, GEIL und nochmals GEIL.

Diese Worte fielen auf der Rückfahrt im Minutentakt. Wahnsinn.

http://chaosblogger.blogsport.de/2011/10/28/bochum-gegen-aachen/

Groundhopping 2011/12 2.BL 13. ST Vfl Bochum - Alem. Aachen

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DFB-Pokal FC Bayern – FC Ingolstadt

„Das ist ja wie im Paradies hier!!“

Diesen Satz verlor der Archivar gestern in München, bei einem kurzem Besuch des Trainingsgeländes des TSV 1860, weil sie dort alte Programmhefte kostenlos verteilten.
Die zweite Etappe der Hoppingtour stand an und sie sollte uns nach München führen. Am Abend sollte dort der FC Bayern gegen den FC Ingolstadt im Pokal eine Runde weiterkommen.

Wir machten uns also früh auf in die bayrische Landeshauptstadt. Besuchten zuerst die Säbener Straße, wo ich mir ein Trikot der Bayern zulegte und der Archivar einen Zollstock, dann gings zu den Blauen, wo der Archivar sich noch einen Zollstock, für den Papa Archivar, holte und gefühlte 1.000 kostenlose Programmheftchen einsackte.

Anschließend zog es uns zum Olympiapark, wo wir unser Auto abparkten und dann ein wenig das Olympiastadion besichtigten. Für zwei Euro konnten wir es sogar von innen besichtigen. Wirklich ein traditionsreiches Stadion in dem man quasi auf jedem Sitz die Tradition und die große Geschichte spühren kann. Überhaupt das gesamte Olympiagelände ist ein Ort der Ruhe, mitten in der Groß-, ach was rede ich, Weltstadt.
München, diese Stadt kann ich wahrlich mit Fug und Recht als meine zweite große Liebe, nach meiner Freundin, bezeichnen.

Danach noch etwas Kulturhopping gemacht und gemütlich etwas gespeist, ehe es zum Stadion am Kurt-Landauer-Weg ging.
Es gibt im Fußball selten einen schöneren Weg zu einem Stadion, als dieser in München. Man steigt aus der U-Bahn aus und läuft auf diesen roten Komplex zu, das ist einfach wahnsinn, und sieht wirklich absolut malerisch aus, es beeindruckt mich jedesmal aufs neue.

Diesmal ein absolutes Novum, der Archivar posierte mit Bayernschal vor der Arena, sensationell! Besser noch er ließ ihn die ganze Zeit um und ging beim Spiel gut mit, da wird doch nicht noch einer sein Weltbild überdenken?
Aber das Paradies gab es für den Archivar beim Bayernspiel dennoch nicht, es gab kein Programmheft vom Spiel. Diese Kunde musste er natürlich schnell über Facebook verbreiten. Während unserer Freunde Theorien aufstellten, was nun in München passieren würde, gingen wir derweil ins Stadion.
Die beste Theorie hatte übrigens unser Göttinger Studente, der Vermutet das der Archivar die Stadionbeschallungsanlage stürmen und übers Mikro ein lautes, für ihn typisches, SINNLOS verkünden würde. Passierte leider nicht, aber lustige Vorstellung.
Im Stadion angekommen noch mit ein paar alten Weggefährten aus meiner Münchner Zeit gequasselt, ehe es in den Block ging.

Wir saßen in der Südkurve im obersten Rang und der Archivar war beeindruckt von der Sicht, auf die Dinge, äh den Platz.
Bayern mit halber B-Elf, traten nur mit Müller, Boateng, Rafinia, Kroos und Gustavo aus der Stammelf an.
Es war über 90 Minuten ein Spiel auf ein Tor und vorallem in der ersten Halbzeit taten sich die Bayern sehr schwer.
In der 13. Minute hatten die Bayern dann die erste Richtige Chance, als Tymoshchuk aus 19 Metern draufknallte, aber Kirschstein konnte mit einer feinen Parade retten.
Erst in Minute 33 konnte Müller dann von rechts an der Strafraumgrenze entlang tänzeln und abziehen. Der Ball wurde dann unhaltbar abgefälscht und die Roten lagen mit 1:0 in Führung. Ich am Ausrasten, der Archivar am geniessen.

Die zweite Halbzeit sollte aber um einiges besser werden. Die Bayern kamen schwungvoll aus der Kabine. In der 49. Minute wurde der Ball auf Alaba durchgesteckt, der zwei Verteidiger stehen ließ und mit einem strammen Schuss ins rechte Eck das 2:0 für den FCB besorgte.
Keine vier Minuten später wurde wieder der Ball in die Mitte durchgesteckt, Petersen lief allein auf den Hüter zu und konnte sich die Ecke aussuchen, er nimmt Links und peng 3:0 FCB. Das Spiel war entschieden.
Danach konnte Inglostadt nicht mehr und Bayern beglückte seine Fans mit Schönspielerrei. Es dauerte auch bis zur 71. Minute ehe der Ball wieder durch die Gasse der Abwehr den Weg zu Petersen fand, der wieder allein auf den Hüter ging, diesmal nahm er rechts und traf zum 4:0.
Die letzte Viertelstunde war dann ein einziges Chancen-Feuerwerk des Deutschen Rekordmeisters. In der 82. Minute kam Rafiniha über links in den Strafraum und spielte vors Tor, wo Maatip die Kugel zum 5:0 in die eigene Hütte abfälschte. Der Archivar war begeistert und ich vollendens zufrieden.
Mit dem Schlusspiff machte der eingewechselte Usami das 6:0 für den Champions League Sieger von 2001, indem er über links in den Strafraum marschierte und den Ball im rechtem Eck versank. Ihm gönnte ich das Tor richtig.

6:0 war also das auch in der Höhe verdiente Endergebnis. Ingolstadt, die selten aus der eigenen Hälfte kamen, hatten nicht eine ernstzunehmende Torchance. Jörg Butt im Bayerntor blieb 90 Minuten lang beschäftigungslos.

Zur Stimmung kann ich wenig sagen. Die Gästefans waren durch den Schweif des Flutlichtes von unserem Platz aus nicht zu sehen und man konnte auch keine nennenswerten Fotos machen. Ab und zu waren sie aber lautstark zu vernehmen. Die Südkurve, mit sehr viel Tifomaterial und ununterbrochenem Fahneneinsatz war optisch von oben schön anzusehen. Vernommen hat man sie aber nicht sehr lautstark, ich nehme an das dies an der Akustik des Stadions liegt. Was wirklich imposant ist, ist der Bayern-Wechselgesang, der jedesmal brachial laut geschmettert wurde.

Nach dem Spiel ging es zurück zum Olympiapark, wo man die Tageshöchstgebühr von 1,50 € fürs Parken bezahlte! Sehr sozial! Danach ging es auf die Autobahn, nochmal am Stadion vorbei und baaam Stau. Ne geschlagene Stunde. Gegen 2 waren wir dann wieder in Erlangen und totmüde im Neste. Achja so ein Peugeot gefahren von einem Chaoten macht bei 170kmh woltuende Geräusche.

Spielüberblick:

FC Bayern München: Butt – Rafinha, J. Boateng, Luiz Gustavo, Contento – Tymoschtschuk, Pranjic – T. Müller (62. Olic), T. Kroos (73. Usami), Alaba – N. Petersen

FC Ingolstadt 04: Kirschstein – A. Görlitz, Pisot, M. Matip, To. Fink – Bambara, M. Metzelder, Knasmüllner (58. Leitl) – Caiuby (58. Buchner), Buddle (74. Akaichi), Quaner

Tore: 1:0 T. Müller (33.), 2:0 Alaba (49.), 3:0 N. Petersen (53.), 4:0 N. Petersen (70.), 5:0 M. Matip (82., Eigentor), 6:0 Usami (90.)

Zuschauer: 63.000

 

http://chaosblogger.blogsport.de/2011/10/27/bayern-gegen-ingolstadt/

 

Groundhopping 2011/12 DFB-Pokal Bayern - Ingolstadt

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DFB-Pokal Spvgg Greuther Fürth – SC Paderborn

„Unglaublich, die schiessen 4 mal aufs Tor und machen 3 Buden. Absolut Unverdient!“

Der Archivar analysierte kurz vor der Halbzeit, mit diesem Satz, fachmännisch das Spiel. Ja besser kann man es eigentlich nicht sagen und mann müsste das Blog hiermit beenden. Aber ich will mal nicht so sein.

Die Tour war gestartet als der Archivar mich gegen 12 einsackte. Ohne Probleme erreichten wir gegen 15 Uhr unser Hotel in Erlangen-Tennelohe. Während ich den Spielbericht vom Mamöspiel tippte, bereitete der Archivar alles fürs zoggen vor. Nach einer kurzen Zoggerrei, welche ich standesgemäß gewann, ging es los nach Fürth.

In Fürth angekommen, parkten wir auf einem Betriebsparkplatz, welcher als Parkplatz fürs Spiel ausgewiesen war. Mit der Bitte unser Auto aber nach Spielende unverzüglich zu entfernen, machten wir uns dann per Fuß auf zur Trolli-Arena. Hiermit verleihe ich den Preis des dümmsten Stadionnamen an Fürth, deshalb werde ich das Stadion fortfolgend auch nur noch Sportpark Ronhof nennen.

Der Sportpark liegt mitten im Wohngebiet und erscheint erst nach einer kleinen Kurve im Sichtfeld. Von außen sieht man zunächst sehr viel Blech und dann nochmehr Blech. Nachdem der Archivar sein Programmheft holte und somit höchst Zufrieden gestellt war, ging es rein in den für mich neuen Ground.
Im Stadion angekommen holten wir uns zunächst eine verdammt leckere Nürnberger Bratwurst, ehe wir den Block betraten. Von innen sah das Stadion äußerst gewöhnungsbedürftig aus. Es gibt eigentlich keine wirkliche Form die das Stadion näher beschreibt. Nahezu jede Tribühne wurde Extra gebaut und unterschiedlich groß gestaltet. Das Highlight war aber sicherlicher das dreistöckige Haus rechts neben der Haupttribühne, welches die VIP-Lounge darstellte. Also meinen Geschmack traf das Stadion garnicht.

Die Fürther Ultras betraten das Stadion eine gute Stunde vor Spielbeginn, und begannen dann erstmal für 10 Minuten sich warm zu Singen, war sehr nett anzuschauen.
Das Stadion füllte sich nach und nach, am Ende sollten es laut Durchsage 6.150 Zuschauer gewesen sein, davon geschätzte 150 aus Paderborn.

Zum Einlauf der Mannschaften zeigten die Fürther Ultras ein kleines Spruchband mit der Aufschrift „AUF ZUM SIEG!“, von Paderborn jede Menge Fahnen zu sehen und alle mit einer gelbroten Wollmütze im Block. Nachdem wir noch via Facebook einige grüße an unsere Leipziger Freunde gesandt hatten, ging das Spiel auch schon los.

Das Spiel begann dann auch gleich mit einem Paukenschlag der Kleeblätter, wie ganz Fürth den Verein nennt. Bereits in der 5. Minute konnte Pekovic nach einer Ecke zur 1:0 Führung einköpfen. Paderborn ließ sich davon jedoch nicht Schocken und spielte munter mit. Nach dem Gegentor spielte eigentlich nur noch Paderborn. Sie vergaben allerdings alle ihre Möglichkeiten, die Größte sicherlich in der 23. Minute als der Fürther Hüter zunächst einen Schuss abwehren musste und den folgenden Kopfball dann auch noch über die Latte lenken konnte. Eine Riesenszene.
In der 29. Minute konnte Fürth dann über die linke Außenbahn durchbrechen, eine Flanke von links schlagen und Nöthe zum 2:0 einköpfen, ein Tor wie aus dem nichts. Auch davon ließ sich Paderborn nich schocken und hatte eine Minute später wieder extremes Pech, als sie einen Freistoß nur an den rechten Pfosten nageln konnten. Unfassbar.

Keine drei Minuten später Fürth mit dem 3. Torschuss ebenfalls Aluminium, nur das es die Latte war. In der 35. Minute kamen die Fürther dann aber doch zum 3:0. Wunderschöner Doppelpass auf der linken Strafraumseite, dadurch kamen die Fürther bis zur Grundlinie, von wo der Ball scharf in die Mitte vors Tro gepasst wurde. Occean stand wo ein Stürmer stehen musste und schoss zum 3:0 ein. Völlig unverdient und viel zu Hoch.
Der Archivar beglückte mich mit seiner fachmännischen Analyse, die ich teilte. Das hätte hier auch gut und gerne 2:2 stehen können, aber niemals 3:0 stehen dürfen.
Danach vernahmen wir ersteinmal die frohe Kunde aus Leipzig, der Brauseclub hatte 1:0 verloren, uns war es recht, endlich wieder normale Presse in Leipzig.

Die zweite Halbzeit begann dann hektisch, Paderborn gab sich nicht auf, erspielte aber keine zwingende Chance. Dies brachte den Trainer von Paderborn so auf die Palme, dass dieser vom Schiedsrichter freundlichst auf die Tribühne gebeten wurde.
Dies brachte widerrum Palionis so auf die Palme, dass er sich zu einem Frustfoul im Mittelfeld hinreissen ließ und dafür völlig zurecht den roten Karton sah. Um mich selbst zu zitieren: „Hierfür muss es Rot geben und nix anderes!“.

Der Archivar verblüffte mich dann bei der Auswechslung von Schröck erneut mit seinem unfassbarem Fachwissen, als er ganz trocken erwähnte: „phillipinischer Nationalspieler!“. Mir blieb nix anderes übrigs als ihn mit offenem Mund und ungläubigem Blick anzusehen.

Ab der 75. Minute nahm das Spiel nocheinmal Fahrt auf, beide Mannschaften kamen noch zu einem Aluminumtreffer. Und das Kleeblatt in der 79. Minute zum 4:0. Diesmal eine Flanke von rechts, welche der freistehende Pektürk volley zum 4:0 verwerten konnte. Das war es dann aber auch. Insgesamt ein schönes Fußballspiel, was aber für meinen Geschmack um 2 Tore zu hoch ausgefallen ist und dennoch muss man sagen, dass der Sieg der Fürther verdient war.

Neben dem Spiel brachte mich der Stadionsprecher zum Schmunzeln, als er vor dem Spiel erzählte es sei alles so schön Grün im Stadion und das dies doch bitte immer so sein könnte. Als er dies erwähnte war das Stadion kaum gefüllt und lediglich das Grün der Sitze stach massivst herrvor. Ob dies immer so sein sollte, nunja das muss die Spvgg selbst wissen.

Die ca. 150 Paderborner waren auf unseren Plätzren kaum zu vernehmen, machten jedoch in der ersten Halbzeit mit ordentlich Bewegung auf sich aufmerksam. Nach dem 3:0 war der Drops aber auf paderborner Seite gelutscht. Danach kam nicht mehr viel, aber wer sollte es ihnen auch verübeln.
Ganz anders dagegen die Heimseite. Die Fürther Ultras machten 90 Minuten dauerpalermo im Mittelblock. Der Capo, welcher ein Mikro- statt Megafon in der Hand hielt, heizte den Block über die Beschallungsanlage oderntlich ein. Mit melodischen langen Liedern, welche sehr oft wiederholt wurden, konnte der Block voll und ganz überzeugen. Als der Capo das Spvgg buchstabierte wurde es wirklich brachial Laut, unfassbar. Im Heimblock waren immer so 300 bis 500 Mann in Bewegung. Ich muss zugeben, dass dieser Auftritt micht positiv überrascht hat.
Für diese kleine und junge Szene war das einfach Senstionell. Man merkte das die Jungs richtig Bock hatten, und so sangen sie und waren ständig in Bewegung. Gut es war jetzt nich das beste was ich je gesehen hatte, aber es war einfach gut! Dafür ein dickes Lob, das ist ein ganz gewichtiger Grund Fürth nocheinmal zu besuchen. Das Stadion wiederrum ist es nicht.

Als Fazit bleibt ein sehr gelungener Auftakt der Tour und die Erkenntnis dass, das Kleeblatt in Fürth allgegenwärtig ist und dabei wichtiger einzuschätzen ist als der Name Greuther.

Spielüberblick:

Spvgg Greuther Fürth: Grün – Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal – Sararer, Pekovic, Prib, Schröck – Nöthe, Occean

SC Paderborn 07: Kruse – Wemmer, Mohr, Strohdiek, Bertels – Krösche, Alushi – Meha, Brückner – Brandy, Proschwitz

Tore: 1:0 Pekovic (5.), 2:0 Nöthe (29.), 3:0 Occean (35.) 4:0 Pektürk (76.)

Zuschauer: 6.150

http://chaosblogger.blogsport.de/2011/10/25/fuerth-gegen-paderborn/

 

Groundhopping 2011/12 DFB-Pokal Fürth - Paderborn

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8. ST NFV Gelb-weiß Görlitz-BSG Chemie

Was macht man nicht alles für ein Landesligaspiel?!

Der 8.Spieltag der Landesliga Sachsen begann für mich gegen 03:25 Uhr. Die Stechuhr meines Arbeitgebers sagte vorzeitig Feierabend. Nachdem ich gegen 04:15 Uhr in der Koje lag weckte mich gegen 10:30 Uhr der Wecker wieder. Ein Auswärtsspiel der BSG Chemie an der polnischen Grenze stand an. Also machte ich mich gegen 11 auf Richtung Görlitz.

Es lief gut Richtung polnische Grenze bis kurz vor Bautzen als mich ein Stau abrupt stoppte. Aus knapp 2 Stunden Fahrzeit wurden 3(*Sinnlos*). Als ich dann gegen 2 in Görlitz eintraf  machte ich mich dann auf Richtung Gäste-Block. Wo ich an der Kasse(besser gesagt ein Tisch und 2 Stühle) von 2 älteren Herren  begrüßt wurde. Noch hatten sie Ruhe;-) …schließlich war der Busfahrer-Mob noch unterwegs.

Nachdem ich dann meine Eintrittskarte und das Programmheft bezahlt hatte betrat ich dann den  Ground „Junge-Welt“. Nicht schlecht für einen Landesliga-Ground, es gibt schlechtere Plätze in dieser Liga, Stadion mit 4000 Plätzen und einer ordentlichen Stehplatztribüne, einzig merkwürdig war dieser Flugplatz für Kleinflugzeuge gleich nebenan. Die Dinger flogen während des Spieles ganz schön tief. Ich vertrieb mir dann die Zeit mit Programmheft lesen und telefonieren. Ich musste mich informieren ob Kumpel Tasmane meine Programmhefte von diversen Samstagsspielen besorgt hatte. Er teilte mir auch mit das er kurz vor Bautzen im Stau stände(O-Ton „…ich bin halt Chemiker“). Ich mußte lachen weil er mir Mitte der Woche mitteilte er würde in Görlitz nicht dabei sein. In der Zwischenzeit war auch der  Busfahrer-Mob eingetroffen.

Unüberhörbar machten sich 250 Jungs und Mädels(inklusive mehrerer Mitgliedern des Leutzscher Freundeskreises) Richtung auf  Gästeblock-Kasse besser gesagt zu diesen 2 älteren Herren die jetzt leicht überfordert waren ihre Eintrittskarten an den Mann bzw. an die Frau zu bringen. Schließlich fanden sich über 350 Grün-weiße unter den 1019 Zuschauern(Saisonrekord für die Gastgeber) ein. Auch der Tasmane hatte es bis zum Anpfiff ins Stadion geschafft. Sein Kumpel und Fahrer Freiburg machte die A4 zur Rennstrecke und gab ab Bautzen alles nur um pünktlich im Stadion zu sein. Echte Chemiker eben. ;-)    Das Spiel begann mit DER Hymne schlecht hin, You’ll Never Walk Alone gab es aus der Beschallungsanlage des  Stadions natürlich laut mitgesungen vom Gästeblock. Ein Hauch von „Anfield Road“ an der polnischen Grenze. Der Spruch „Chemie spielt heut wie Liverpool“ machte die Runde.

Das Spiel begann dann mit einer Großchance für Chemie nach einer Hereingabe Schammer`s verpasste von der Weth denkbar knapp.  Das Spiel war in der 1. Halbzeit völlig ausgeglichen. Görlitz und auch die Chemiker  spielten mit offenem Visier. In der 31min scheiterte Schneider mit seinem Schuss an Lippmann der großartig reagierte. Drei Minuten später prüfte Schilling nach einer Ecke den Görlitzer Torhüter, der mit einer Fußabwehr parierte. Das 0:0 zur Pause ging  so in Ordnung. Die Halbzeitpause wurde mir im übrigem von einem Endergebnis eines Fussballspiels aus Schottland und dessen dazu gehörigem lustigmachen des Tasmanen versaut.

In der zweiten Spielhälfte gehörte die Anfangsphase diesmal eindeutig der Heimmannschaft. Die Görlitzer jetzt eindeutig mit mehr Druck Richtung Tor der BSG Chemie. Daniel Lippmann zeigte mehr mals das er ein Meister seines Faches ist. Gegen Mitte der 2. Halbzeit konnten sich unsere BSG befreien und das Geschehen ausgeglichener gestalten. In der 73 min wurde ein Tor von v.d. Weth nicht gegeben. Der Linienrichter meinte es wäre Abseits.   Görlitz blieb aber durch seine zahlreichen Standards, vor allem bei den Ecken, stets gefährlich, aber die aufmerksame Chemie-Abwehr erledigte insgesamt einen guten Job. Schrecksekunde für die Leutzscher dann zehn Minuten vor Schluss, als Nemec, für mich bei den Gastgebern der beste Mann einen Freistoß aus 22 Metern ansatzlos an den Innenpfosten setzte. Ich glaube hier war der Fussballgott a bissel grün-weiß.

Aber auch Chemie hätte auch noch kurz vor Schluss so einen Riesen, von der Weth setzte sich prima gegen seinen Gegenspieler durch und stand plötzlich völlig frei vor  dem  Torhüter der Görlitzer der aber  mit einem Riesenreflex sein Team vor der Heimpleite bewahrte. Danach gab es nur noch zwei Höhepunkte. Im Heimbereich gabs noch a bissel Action zwischen Staatsmacht und Zuschauern. Keine Ahnung was der Grund war und aus dem Gäste Block lief dann ein halber Flitzer(Oberkörper bedeckt) unbehelligt über den ganzen Platz, drückte den Schiri und verschwand mit einem 80 Meter Sprint wieder zurück im Gästeblock.

Alles in allem ein gerechtes Remis aber auch ein 0:0 der besseren Sorte. Hätte mir einer vor dem Spiel gesagt wir spielen in Görlitz 0:0 hätte ich dies sofort unterschrieben. Nach dem Spielende und dem Abklatschen der Mannschaft gings dann zurück zum Parkplatz begleitet wieder mal von den „Helden in Uniform“. Hier zu fehlen mir eigentlich die Worte wenn man 2 Polizisten mit ihren scharfen Schäferhunde sieht  die den Maulkorb nicht dran haben. Fußballfans sind keine Verbrecher meine Fresse was soll dieser Mist.  Ohne Probleme gings dann Richtung Heimat denn am nächsten Tag wartete wieder a bißchen Arbeit(trotz Feiertag) auf mich. Tja was macht man nicht alles für BSG Chemie…

 

Görlitz: Zwahr – Pietsch (Kap), Fraustadt, Grundmann – Krüger – Lehmann (71. Russek), Sentivan, Jaworski, Helcelet (63. Potyszka) – Schneider, Nemec

Chemie: Lippmann – Portleroy, Meißner, Preussner (Kap), Paulus – Schammer, Bader, Schilling (90. Wolf), Jeßner (31. Lee Gandaa), Krömer (61. Gothe) – von der Weth

Zuschauer: 1019 (350 Gästefans)

Ligaspiele 2011/12 8. ST NFV Görlitz - BSG Chemie

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7. ST BSG Chemie-FC Grimma

Der 7.Spieltag der Landesliga Sachsen stand an. Der Spieltag begann für mich dreiviertel eins damit das ich mich ins Auto setzte und Richtung Leutzsch fuhr. Dort gegen 14:15 Uhr angekommen gings nach Programmheft-und-Fanartikel Kauf rasch Richtung Nebenplatz. Dort begrüßte man bekannte Gesichter des Leutzscher Freundeskreises. Grund für den Besuch des Besuches war das   Punktspiel der Stadtklassemannschaft der BSG Chemie  gegen MoGoNo.

Leider verlor die Stadtklassemannschaft dieses Spiel nach großen Kampf mit 0:1. Kann muss sagen der Sieg war etwas unverdient für den Gegner da Chemie mehr vom Spiel hatte bzw. mehr Chancen an diesen Tag für sich verbuchen konnte. „Abharken und Mund abputzen und weiter geht’s“ klingt zwar blöde irgendwann klappt es mit dem Sieg. Nach Spielende ging es dann fix Richtung Hauptplatz das Spiel der Ersten gegen Grimma stand an. Für einen Chemiker zu fix denn er vergaß seinen Rucksack. Naja wozu gibt’s Halbzeitdurchsagen ;-) . Am Norddamm angekommen konnte trug ich meinen Teil zur Migliederoffensive der BSG bei. …. Ja ich werde Mitglied der bei  BSG Chemie. Was mir in all den Jahren des Sachsen nie gelungen war erledigte ich hier in 5 minuten…hmm irgendwie schon komisch.

Danach traf ich die Neu-Höllenreiter Tasmane  und Ausi  und andere Bekannte. Man labberte über Niederlagen bei Fifa11-Spielen ;-) , vergangene und anstehende Fußballspiele. Währenddessen begann das Spiel der BSG Chemie Leipzig gegen den FC Grimma  Nach  5. Minuten gab es den ersten Grund zu jubeln,  nach Vorarbeit Lee Gandas fiel durch von der Weth das 1:0 für die BSG. Ansonsten hatte die erste Halbzeit nicht viel zu bieten, Grimma war gleichwertig, Lippmann konnte sich einmal auszeichnen aber ansonsten neutralisten sich Teams im Mittelfeld.

Ich dachte mir das wird in Halbzeit 2 noch ein hartes Stück Arbeit das Ding nach Hause zu schaukeln. Aber falsch gedacht, in der 52 Minute fiel nach einem Elfmeter  durch Preußner das 2:0 für die Heimmannschaft. Nun fiel Grimma in sich zusammen. Angetrieben von teilweisen sehr lauten Gesängen der Diablos gelangen noch 5 weitere Tore(Gothe(2), von der Weth, Portleroy und Lee Ganda).

An dieser Stelle muss ich anfügen das ich bei 6 Toren in der 2. Halbzeit mehr mit Sms versenden(Sms-Rückmeldung alla Gohliser…GEIL!!!) zu tun hatte als mich aufs Spiel zu konzertieren. Nach der ersten Halbzeit war dies so nicht zu erwarten das die BSG Chemie Leipzig den FC Grimma mit einer 7:0 Packung wieder Richtung Mulde-Stadt schickt. Alles in allem bis aufs Ergebnis der Stadtklassemannschaft ein schöner Nachmittag bzw. Abend.

Endstand: 7:0(1:0)

Zuschauer: 1077

Torschützen: von der Weth (5., 87.), Preußner (52., FE), Portleroy (64.), Gothe (68., 73), Lee Ganda (89.)

 


Ligaspiele 2011/12 7. ST BSG Chemie - FC Grimma

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6.ST Heidenauer SV – BSG Chemie

Endstand : 1:1(0:1)

Zuschauer: 711(ca. 400 Chemiker)

Der  6. Spieltag begann für mich eigentlich schon Freitag nachmittags. Ich dürfte im beschaulichen Krostitz beim Tasmanen und seiner Freundin übernachten. Hätte ich es lieber nicht getan ;-) …nach 3 Fifa11-Niederlagen der Schande(u.a. mit 1:7 Klatsche) gegen diesen Anfänger nachts um halb 2, fand ich eher schlecht in den Schlaf.

Am Samstagvormittag nachdem der Tasmane es sich doch überlegt hatte mit zu fahren ging es gegen Mittag Punkt 12 Richtung Landeshauptstadt. Überwegs machte man sich Gedanken über Siege bei Fifa11 und die im Oktober anstehende Hoppingtour  Richtung Bayern und Hessen. Die Vorfreunde ist bei uns beiden jetzt schon spürbar. Nach der kurzwelligen Fahrt ist man schließlich gegen 13:30 Uhr in Heidenau angekommen.

Ich staunte nicht schlecht, dieser Verein verfügte neben einem Rasenplatz auch einen Kunstrasenplatz und einen Radrennbahn. Ich sag nur „Flutgelder machen es möglich“. ;-) . Der Rasenplatz hörte auf dem Namen Erdgas-plus-Stadion.  Nachdem ich die Zeit mit Essen, Trinken und Warten aufs Spiel verbrauchte erfuhr man im Programmheft(ähm..Werbeheft trifft es eher) das beim Heidenauer SV solche Größen wie Axel Keller, Mirko Soltau und Christian Fröhlich spielen, jedem Dynamo-Fan sind die 3 eigentlich ein Begriff.

Das Spiel unter dem 711 Zusehern begann mit einem Paukenschlag, nach langem Pass vom neu verpflichteten Abwehrspieler Paulus  auf von der Weth fiel das 0:1 in der 2.min. Was für ein Auftakt für die BSG Chemie. In der Folge weitere gute Szenen für die grün-weißen so das es mit 0:1 nicht unverdient in die Pause ging.  Die zweite Halbzeit gehörte dann Heidenau . Soltau und Co. machten Betrieb so das es  in der 64. Minute der gerechte Ausgleich fiel. Nach Abwehrfehler stand der Stürmer des Heidenauer SV frei vor Lippi und musste nur noch einschieben. Nun musste man noch um den verdienten Punkt zittern. Aber es blieb beim 1:1. Aufgrund zweiter unterschiedlicher Halbzeiten ein durchaus gerechtes Ergebnis. Diesen Punkt hätte ich so nicht unbedingt erwartet vor dem Spiel.

Nach Spielende ging dann Richtung Auto zurück so man noch ein paar schwarz-gelber Gaffer zu sehen bekam…naja dazu soll sich jeder seinen Teil denken genau so wie zum Polizeieinsatz gegen die Zugfahrer!

Ligaspiele 2011/12 6.ST Heidenauer SV - BSG Chemie

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4.ST Einheit Kamenz – BSG Chemie

Quelle: chaosblogger.blogsport.de

„Wir sind bekloppt, Wir sind bekloppt, Wir sind bekloppt, Wir sind bekloppt …“

Diesen Satz gröhlte Salami während des Spiel in Kamenz immer wieder und wieder. Ich muss dem ausdrücklich widersprechen, obwohl ein bisschen bekloppt sind wir ja alle.

Das erste richtige Auswärtsspiel, also so richtig weit weg von Leipzig, der BSG Chemie Leipzig, stand an und es sollte uns alle nach Kamenz führen. Während die Ultras zu einer gemeinsamen Zugfahrt aufriefen, entschied ich mich schon Anfang der Woche für die bequemere Variante, das Auto.
Durch Zufall stieß ich dann noch auf den Hilferuf des legendären Internetradios, Leutzscher Welle, welches dringend einen Mitfahrgelegenheit suchte. Animiert durch mir bekannte auswärtige Chemiefans, schickte ich den guten eine Mail und schon fand auch der Radiologe seinen Weg nach Kamenz.

Nachdem die Woche uns ja reichlich Sonnenschein bescherte und dem Archivar und mit die glorreiche Idee kam im Oktober eine Groundhoppingtour in den Freistaat Bayern zu planen, rückte der Samstag immer näher. Über die Hoppingtour wird es demnächst einiges lesenswertes im Blog geben, soviel kann vorab schonmal versprochen werden. Aber nun zurück zum hier und jetzt. CHEMIE, das einzige was momentan wirklich zählt.

Samstag morgen, ich kucke aus dem Fenster und es schifft. Yes Fritz-Walther-Wetter, dachte ich mir noch so und stiefelte zum Briefkasten. Und siehe da die ersten Karten für de Tour sind eingetroffen, Bayern gegen Ingolstadt, schick schick. Nachdem ich ordentlich gefrühstückt hatte, ging es auf nach Leipzig. Am Hauptbahnhof noch schnell einen Kumpel und den Radiologen eingesackt und schon gings ab gen Kamenz.

Die Hinfahrt war recht kurzweilig da der gute Lutz Walther, die Chemieradiolegende, einige durchaus interessante Geschichten aus der Fußballzeit in der DDR zum besten gab. Wahnsinn, muss das ne geile Zeit gewesen sein. In Kamenz angekommen haben wir uns erstmal mit den andren getroffen. Der Gohliser und der Archivar erschienen kurz nach uns und wir holten uns die Eintrittskarte. 4,50 Euro ein sehr fairer Preis und ein Programmheft gabs auch noch dazu. Da leuchteten natürlich die Augen des Archivars und er meinte ganz lässig: „Ich gehe nochmal zum Auto, Programmheft einfolen!“. Der Gohliser schüttelte nur mittm Kopp und wir mussten alle lachen.

Das Highlight des Parkplatzes waren aber definitiv die zwei Chemiker, welche sich erstmal in aller Ruhe ein Weißbier aufmachten. Und wie es sich für einen Chemiker gehört wurde dieses natürlich stilecht mit Glas getrunken. Sensationeller Anblick, wie die beiden am Kofferraum ihres Wagens standen und sich das Bier liebevoll ins Glas kippten. Der Gohliser war fasziniert.

Nachdem wir dann im Stadion drinn waren, erstmal das Örtchen aufgesucht. Ein alter Bauwagen mit einigen Löchern in den Wänden und einem typischen vermoderten Geruch. Einfach herrlich, dass roch ein wenig nach DDR.

Das Stadion der Jugend in Kamenz, die Heimstätte des SV Einheit Kamenz, ist eine sehr feine Anlage. Der Heimbereich bestand aus einer kleinen unüberdachten Tribühne mit modisch aussehendem Funkturm. Der Gästeberech befand sich auf einer reinen unüberdachten Steh- und Sitzgeraden auf der anderen Seite des Platzes. Der Platz war nicht umzäunt und es wurden auch keine Bauzäune vor den Gästebereich gestellt, wirklich ein herrliches Fußballgefühl. Umrandet wurde der Platz von einer Laufbahn.

Zum Spiel selber möchte ich wenig sagen. Mit der BSG Chemie Leipzig und dem SV Einheit Kamenz standen sich der Spitzenreiter der Landesliga Sachsen und der Drittplatzierte ebendieser gegenüber. Leider wurde es eine sportlich sehr klare Sache und Chemie verloren hochverdient, gegen mindestens eine Klasse besser spielende Kamenzer, 5:0.

Chemie fand leider nie ins Spiel und die Verletzung des Stammtorhüters Daniel Lippmann, wog derart schwer, dass sie nicht zu kompensieren war. Zu allem Überfluss verschossen die Chemiker in der zweiten Halbzeit auch noch einen Elfmeter.
Man kann Einheit Kamenz wirklich nur Respekt für diese sportliche Leistung aussprechen, ich denke diese werden eine gewichtige Rolle in dieser Landesligasaison spielen.

Passend zum Spiel gab es den ganzen Tag leichten Nieselregen. Der Stimmung jedoch tat dies keinen Abbruch. Einheit Kamenz hatte eine kleine Ultragruppierung, names Tornado Kamenz (laut Zaunfahne Ultras Kamenz). Dies machten mit ihren 20 Mannhaufen hin und wieder ordentlich Rabatz und zeigten 2 Spruchbändern. Auf dem ersten stand „Tornado grüßt die BSG Chemie“ und auf dem zweiten „Auf dem Platz seit ihr Gegner, aber auf den Ränken Gewinner!“. Insgesamt eine sehr sympathische Atmosphäre in Kamenz. Dazu Bier für 2 Euro und Wurst für 1,50. Daran könnten sich einige Landesligisten (Markkleeberg) mal ein Beispiel nehmen.
Zum Einlauf machten die 20 Kamenzer eine Luftballonchoreo, ebenso die gut 500 Chemiker welche den Weg nach Kamenz fanden. Ich schätze, dass gut 200 grünweisse Lufballons hochgehalten wurden, dazu gab es noch ein bisschen grünen und weissen Rauch der Diablos und ein Spruchband, dessen Inhalt sich mir aber leider entzieht, da ich es nicht von vorn sehen konnte.

Trotz des Regens und des 4:0 Rückstand zur Pause, gab es in Halbzeit 2 die wohl beste Stimmung der Saison von Chemieseite. Melodische Lieder und aufwärmende Hüpfeinlagen wurden mit Hingabe und brachial laut gen Kamenz geschmettert. Es war einfach ein tolles Gefühl.

Nach Spielende kam die Mannschaft in den Block um sich für ihre Leistung zu entschuldigen und sie wurden, denke ich, positiv überrascht. Der ganze Block feierte sie und baute sie auf. Die Mannschaft musste noch 2 mal in den Block zurückkommen, weil die Fans sie mit dem Gesang „Wir wolln die Mannschaft sehen“ dazu aufforderten. Da stand ich nun und bekam Gänsehaut aufgrund dieser Stimmung und des Anblickes der Spieler, diese wirkten nämlich sichtlich gerührt. Man verabschiedete die Mannschaft dann mit einem brachial lautem „Chemie, Chemie, Nur noch Chemie!“. 500 Leipziger auswärts dabei, scheiss Wetter, scheiss Spiel, aber Riesenstimmung, dieser Verein macht im Moment einfach nur Spaß!

Die Rückfahrt verlief dann ebenso entspannt, und Lutz Walther konnte noch weitere Anekdoten zum besten geben.
Trotz Niederlage ein sensationeller Ausflug, der viel Lust auf mehr macht.

VORAN BSG!

Text-Quelle: chaosblogger.blogsport.de

 

Höllenreiterbilder:

 

Ligaspiele 2011/12 4. ST Einheit Kamenz - BSG Chemie

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